Eigene und angenommene Kinder. Meine Eigenen und …. die von Gott

Опубликовано в Zeugnisse

Eigene und angenommene Kinder. Meine Eigenen und . die von Gott

Im Sommer in einer Gebetsversammlung bei KEMO hat eine fünffache Mutter, Irina, etwas Unerwartetes und ganz Wichtiges erlebt! Es stellte sich heraus, dass ihr ganzes Leben – die Geburt ihrer Kinder, eine Adoption, sowie die Suche nach einer Balance bei der Erziehung zwischen eigenen und angenommenen Kindern - genau das ist, was auch unser Gott empfindet! Denn auch Er hat sowohl Erstgeborene – Sein geliebtes Volk – und auch viele angenommene Kinder. Er empfindet genauso einen Schmerz, denn auch Er muss den lange andauernden und schmerzlichen Konflikt zwischen Seinen geliebten Kindern lösen.

Ich komme aus Charkow. Meine Tochter wollte ein Medizinstudium beginnen, darum kamen wir aus Charkow nach Kiew um sie dort anzumelden. Als gläubige Mutter, dachte ich viel darüber nach, in welche Gemeinde oder Kirche, ich sie denn schicken soll. Mir gefiel schon länger die messianische Gemeinde, über die ich viel Gutes gehört habe. Ich weiß, dass hier der Heilige Geist am Wirken ist, ich hörte über Heilungen und ich wollte gerne, dass sie diese Gemeinde besucht. So wurde ich von der Jugendleiterin angerufen und zum Retreat eingeladen. Ich habe fünf Kinder, ich bin eine Adoptivmutter und ich habe auf diesem Retreat erfahren, dass auch ich eine angenommene Tochter des Herrn bin. Es war für mich eine echte Überraschung. Während des Gebets, als Boris Saulowitsch über unsere Beziehung zu dem jüdischen Volk sprach, und darüber, dass wir Christen, es versäumen jüdischen Menschen zu dienen, (das kann ich über mich bestätigen, denn wir beten zwar in unserer Gemeinde für Israel, aber für mich war es eines der langweiligsten Gebete, das ich automatisch mitbetete) fing ich an zu weinen. Als ich weinte und betrübt war, wusste ich selbst nicht, was mit mir passierte. Und als der Rabbi folgende Worte sagte: „Aus Gnade habe ich dir mein Wohlwollen geschenkt“ wusste ich sofort, dass ich gemeint war und, dass auch ich eine angenommene Tochter bin. Aber ich hatte gar keine Beziehung zu der Familie Gottes. Das hat mich geschockt, denn ich bin bereits 15 Jahre gläubig. Ich diene Gott, und eine solche Wende habe ich in diesem Moment nicht erwartet. Dann zeigte Gott es mir am Beispiel meiner eigenen Familie. Als ich meine Tochter adoptiert habe, war sie älter als meine leiblichen Kinder. Sie war stärker, denn sie war bereits sechs und die anderen Kleinen waren fünf und vier Jahre alt. Sie war ein Waisenkind, so wie wir auch Waisen und Heiden waren, bevor Gott uns zu Sich gerufen hat. Als sie in unsere Familie kam, bekam sie selbstverständlich alle Vorteile unserer Familie: meine Mutterliebe, Wärme und Fürsorge – all das, was auch wir bekommen, wenn wir zu Gott kommen. Sie war mit allem, was unsere Familie an Materiellem besaß, mit gesegnet. Gott offenbarte mir, dass ich genauso alle Seine Segnungen bekam. Dann kam ein Moment in dem meine Tochter entschieden hat, dass sie die Hauptperson ist, dass sie auch das leibliche Kind ist, und plötzlich standen meine Kinder ihr im Weg. Ich muss dazu sagen, dass ich sie sehr geliebt habe. Gott gab mir eine übernatürliche Liebe, so dass ich keinen Unterschied zwischen ihr und den anderen Kindern machte. Genau so liebt Gott auch uns (das zeigte Er mir ganz deutlich). Er liebt alle gleich, sowohl die Juden als auch Seine angenommenen Kinder. Das Problem beginnt jedoch dann, wenn wir in das Haus des Vaters hereinkommen und denken, jetzt ist es unser Zuhause und wir schmeißen alle Spielzeuge der leiblichen Kinder weg. Genauso handelte nämlich meine angenommene Tochter. Sie kränkte meine Kinder, klaute Geld und kaufte davon viel Eis und verteilte es an alle Kinder draußen im Hof, meinen Kindern gab sie nichts. Die Kinder kamen dann zu mir und sagten: „Mami, sie gibt allen das Eis, aber wir bekommen nichts“, das brach mir das Herz. Ich dachte: was soll ich dir denn noch geben, damit du glaubst, dass ich dich genau so liebe wie meine eigenen Kinder, was fehlt dir noch, was hast du in meinem Haus nicht bekommen? Ich kaufte dir doch alles, was du wolltest: Eis, Rollschuhe, Fahrrad, es fehlte dir an nichts. Warum verteilst du an andere und meine Kinder bekommen nichts?

Wir machen oft verschiedene Dienste und evangelisieren, und das ist wichtig, aber, was ist mit den leiblichen Kindern? Ich gab meiner Adoptivtochter alles, was ich hatte. Der Herr gab uns auch alles. Mehr kann Er nicht geben, Er ging ans Kreuz für meine Sünden. Mehr lieben kann Er nicht, weil es keine größere Liebe gibt. Und wenn wir beginnen etwas für Seine leiblichen Kinder zu tun, dann ist Sein Herz sehr tief berührt. Ich bin eine angenommene Tochter, aber ich kann auch als Adoptivmutter nachempfinden, darum weiß ich nun wie ich meinem himmlischen Vater eine Freude bereiten kann.

Ich begreife jetzt, egal wie erfolgreich ich als Christ vorankomme, wenn die Kinder des himmlischen Vaters in die Hölle gehen, wenn sie nichts von ihrem Retter erfahren, dann ist das Herz des Vaters sehr traurig, selbst dann, wenn wir - alle angenommenen Kinder- bei Ihm sind.

Для комментирования зарегистрируйтесь через соцсети:

You have no rights to post comments



©kemokiev.org – сайт Киевской еврейской мессианской общины 2000-2019. Все материалы, размещенные на kemokiev.org, являются собственностью сайта.
При использовании материалов, упоминание КЕМО и активная ссылка на страницу публикации обязательны.
Мнение редакции может не совпадать с мнением авторов.