Julia Tarasenko: "Ich schäme mich nicht wegen meiner Nationalität. Und ich schäme mich nicht dafür, dass ich an Gott und Jeschua als Messias glaube. Das ist eine Freude und große Ehre!"

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Julia TARASENKO

Wie passiert es dass Juden an Jeschua glauben und messianische Gemeinden besuchen? Und das nicht nur für einen Monat oder ein Jahr, sondern sie wachsen förmlich mit ihren Wurzeln hinein, mit ihren ganzen Familien und verheimlichen nicht die Tatsache, dass sie ihren jüdischen Messias gefunden haben. Wir fragen unsere jüdischen Freunde warum sie diese Entscheidung für sich getroffen haben und bekommen jedes mal eine einzigartige und spannende Lebensgeschichte zu hören. Heute teilt ihre Geschichte eine Tänzerin des Lobpreisteams, eine junge Mutter, Julia Tarasenko mit uns.

- Du bist Jüdin und glaubst an Jeschua. Warum?

- Es ist ganz einfach. Jeschua ist Der, der Gebete erhört. Der, der mich heilt. Ein Freund, der immer bei mir ist und Der, der mir zuhört und Rat gibt. Und das ist Der, auf dessen Ruf ich antworte. Man kann sagen, das ist eine beiderseitige Liebe. Die jüdische messianische Gemeinde ist der Ort, an dem ich Gott in der Fülle der Schrift sehe und erlebe. Und für mich ist das eine wunderbare Vereinigung von zwei Komponenten.

- Wie kam es dazu, dass du Teil der messianische Gemeinde wurdest? Wie bist du hierher gekommen und warum bist du geblieben?

- Ich kam hierher mit meiner Mutter. Sie suchte nach Gott, weil sie enttäuscht von ihrem Leben war. Sie hatte eine Depression und betete einmal: "Gott, wenn es Dich gibt, dann zeig Dich mir, zeige mir dass Du existierst!" Und sie bekam sehr schnell eine Antwort. Unser Wasserhahn ging kaputt und es kam zu einem Wasserschaden bei einer jüdischen Frau, die unter uns wohnte. Es stellte sich heraus, dass die Frau Jüdin war, die an Jeschua glaubte und sie lud uns ein in die Gemeinde zu dem Passah-Fest. Dort hat meine Mutter Gott erlebt, und sie fühlte sich sehr wohl und erlebte eine innere Ruhe.

Ich meinerseits dachte aber nicht über Gott nach, ich lebte ein normales Leben, das sich um materielle Dinge drehte. Ich machte mir auch keine Gedanken darüber, dass ich Jüdin war. Aber zusammen mit meiner Mutter kam ich in die Gemeinde und blieb dort wie in meiner Familie. Ich bekam Freunde unter der Gemeindejugend. Ich sah, dass diese Leute sich sehr von meinen Freunden unterschieden. Sie waren sehr ehrlich und offen. Sie hatten eine echte Freundschaft und Freude untereinander. Und nach einiger Zeit war ich enttäuscht von meiner anderen Clique, verließ sie und traf meine Entscheidung für Gott und die Gemeinde.

Und ich bin sehr froh darüber! Denn mein Leben ist voll von bunten Farben, Sinn, wahrem Schalom, klugen und tollen Menschen, sowie guten Früchten meines Glaubens und meiner Werke.

Es ist interessant das, als ich in die Gemeinde kam und begann die jüdische Heilige Schrift, die Geschichte und Bräuche des jüdischen Volkes zu erforschen, ich heraus fand, dass ich selbst Jüdin bin. Mein Opa, als er erfuhr, dass wir in eine jüdische Gemeinde gehen, öffnete sich und erzählte dass er und all seine Verwandten Juden sind. Seine Brüder David, Adam, Achim sind polnische Juden. Opa hatte eine sehr schwierige Kindheit und er strich das Thema Judentum aus seinem Leben.

Und wir haben dann verstanden warum Gott uns in eine jüdische Gemeinde brachte. Und jetzt schäme ich mich keineswegs Jüdin zu sein oder dafür dass ich an den Gott Abrahams, Isaaks, Jakobs und Jeschua als Messias glaube. Das ist eine Freude und große Ehre!

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