Wie mein Beinbruch ein Umbruchsmoment in meinem Leben mit Gott wurde

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Wie mein Beinbruch ein Umbruchsmoment in meinem Leben mit Gott wurde

Was kann schon daran Gutes sein, wenn man bei Glatteis im Winter hinfällt und sich das Bein bricht? Es stellte sich heraus, dass es zu wunderbaren unglaublichen Ereignissen führen kann. Eine solche Geschichte passierte vor kurzem mit einer Mitarbeiterin unserer Gemeinde Galina Polozowa.

Schalom Galina! Sie freuen sich und preisen Gott, obwohl Sie im Krankenhaus liegen mit einem komplizierten Beinbruch? Wie kann das sein?

Schalom! Ja, so ist es. Das bei mir ist eine Geschichte mit vielen Wundern und Gnade meines Herrn. Es fing damit an, dass ich am 29. Dezember auf dem Glatteis ausgerutscht und hingefallen bin, und mir das Bein gebrochen habe. Bei mir sind drei Knochen gebrochen, sie sind dann verrutscht und ein Knochen ist auf den anderen gekommen. Es sind auch Knochensplitter im Bein. Ich bin nicht auf dem Fußweg gegangen, sondern zwischen den Parzellen. Und als ich hingefallen bin war kein Mensch in der Nähe. Und so saß ich da und schaute auf mein Bein. Das Bein war gerade, aber das Fußgelenk lag quer und ich wusste nicht was damit war. So saß ich und dachte, "Ich kann gar nicht aufstehen - das tut so sehr weh." Und dann auf einmal sah ich zwei junge Leute vorbei gehen. Sie kamen auf mich zu und sagten, "Können wir Ihnen helfen?" "Ja. Hilft mir bitte!" Sie konnten mich nicht unter die Schulter fassen und tragen, also nahmen sie mich in die Arme und trugen mich zur Haltestelle. Sie riefen den Krankenwagen und kamen mit ins Krankenhaus, weil im Krankenwagen waren nur Frauen und sie konnten mich nicht von der Trage auf das Krankenbett legen. Also halfen die beiden jungen Männer mit.

Leider habe ich nicht daran gedacht die beiden nach ihren Namen zu fragen. Ich habe mich nur bedankt. Ist das nicht ein Wunder? Es gab keinen Menschen dort, und dann auf einmal tauchten die beiden auf und haben sich so um mich gekümmert. Und dann passierte etwas Unerklärliches! Ich lag auf dem Krankenbett im Krankenhaus, konnte mich nicht bewegen und sah nur die zwei Stöcke und die Decke oben. Als ich ins Krankenhaus eingeliefert wurde, stellte sich heraus, dass ich eine große Schwellung hatte und man durfte keinen Gips anlegen. Also haben die Ärzte an mein Bein ein Gewicht gehangen und so sollte ich liegen.

Dann schaue ich auf mein gebrochenes Bein und dann passiert etwas Merkwürdiges. In mir drin bekomme ich ein Gefühl dass das gebrochene Bein absolut gar Nichts ist. Das wichtigste ist der Herr, und alles andere hat gar keine Bedeutung! Und die Tatsache dass Er immer bei mir ist, ist wertvoller als körperliche Heilung und all der Segen. Nur der Herr ist wichtig! Danach bekam ich die Gewissheit "Herr Du bist so groß! Du bist größer als all der Segen im Leben! Du, der Liebe ist! Und mein gebrochenes Bein wird schon wieder heilen." Dieses Gefühl ist sehr schwer zu beschreiben, weil es blendete alles andere komplett aus. Und dann anstatt der Decke sehe ich den Himmel der offen ist! Er war nicht so wie man immer sich den Himmel vorstellt - blau oder hellblau. Es waren rosa Wolken. Weißt du, so wie wenn man den Sonnenaufgang sieht. Und diese rosa Wolken waren auf einmal überall. Ich sah keine Decke mehr, keine Wände, Nichts. Und die waren einfach riesig. Und ich habe in dem Moment verstanden, dass das Gottes Herrlichkeit war. Das war großartig! Der Herr selbst war da!

Ich hatte das Gefühl, dass der Herr Seine Liebe vom Himmel ausgießt und sie vereint sich mit der Liebe meiner Brüder und Schwestern, die für mich gebetet haben. Sie kommt in Strömen, so dass ich überfüllt werde von ihr. Ich freue mich und lache, und es wird mir alles egal in dem Moment: dass dabei eine Nadel aus dem Bein sticht, dass mein Bein schmerzt, und dann noch dieses Gewicht das da hängt... Da dachte ich: "Wie gut dass ich in diese Situation gekommen bin. Und ich dankte dem Herrn dafür."

- Aber warum denn? fragte ich sie.

- Es war doch alles gut in meinem Leben: in meiner Familie, in meinem Dienst, in allem. Und wenn alles gut ist, dann möchte man nichts Neues haben. Außer etwas Neues mit dem Herrn erleben! Und in dieser Situation bekam ich das was ich noch nie in meinem Leben hatte - ich erlebte solch eine Begegnung mit Gott, die ich vorher nie hatte. Ich habe so stark Gottes Liebe spüren dürfen, wie ich sie noch nie vorher erlebt habe. Noch nie kam Er zu mir so, wie jetzt.

Ich wünsche allen Menschen Gesundheit und Wohlergehen. Aber ich möchte sagen: habt keine Angst vor Krisensituationen. Denn erstaunlicherweise, gerade Krisensituationen können für uns die Möglichkeit sein, sich und sein Leben zu erneuern, und dabei den Menschen und Gott dienen. Selbst wenn wir in einer schweren Lage sind, können wir eine Ermutigung werden für die die Gott noch nicht kennen.

- Also konnten Sie obwohl Sie ein gebrochenes Bein und schlimme Schmerzen hatten, anderen helfen?

- Ja! Und darin ist das nächste Wunder meiner Geschichte. Ein Freund unserer Familie rief mich an, um mir ein frohes Neues Jahr zu wünschen. Ich erzählte ihm natürlich was mit mir passiert ist. Er war sehr erschrocken: "Oh das ist ja schlimm!" Aber ich lenkte das Gespräch auf ihn und fragte ihn wie es ihm geht. Er fing an zu erzählen, dass dies und jenes läuft gerade nicht gut, er habe gesundheitliche Probleme, er wird in kürze an seinen Augen operiert. Und dann sage ich in einer starken Stimme zu ihm: "Du, das wird gut werden! Sehr gut sogar!" Und dann fing er an zu lachen: "Hör zu, ich bin so happy jetzt! Meine Stimmung ist jetzt ganz anders als vorher! Bin total froh!" Und wir machten dann ab, dass ich für ihn bete, wenn er operiert wird.

Und daraufhin kam ein Gedanke: "Es ist völlig egal, in welchem Zustand ich hier liege, weil Gott gab mir so eine einfache Möglichkeit einem anderen Menschen zu dienen, ihn zu ermuntern, ihn in seiner Hoffnung zu bestätigen. Das ist ja wunderbar!"

Ich hatte eine weitere Möglichkeit mit zwei Frauen aus dem Klinikpersonal zu sprechen, und nicht nur das. Wir sprachen über Israel, über das auserwählte Volk, über den Antisemitismus. Ich werde jetzt nicht ins Detail gehen, aber ich sah, dass Gott die Wahrheit Seines Wortes in dem Bewusstsein einfacher Menschen wiederherstellt, dass Er die Menschen wiederherstellt.

Zum Beispiel, es gab eine Krankenschwester (sie kam aus dem Donezk Gebiet). Sie verlor ihren Mann und ihre Tochter, alles was sie besaß wurde zerstört. Aber Gott tat unglaubliche Dinge für sie. Er zeigte ihr das was nur wenige Menschen, die bereits seit 20 Jahren gläubig sind, wissen. Er offenbarte ihr, dass Er der Gott von Israel ist, und das das Wort Gottes von den Juden kommt. Es hat mir so viel Freude gemacht mit ihr zu reden, sie hat so viel Interesse an Gott und allem was mit Ihm verbunden ist. Dabei ist sie ein ganz normaler Mensch, kein Gelehrter, kein Gemeindediener. Es geschieht eine wahre Wiederherstellung Gottes unter den normalen Menschen!

Mit einer weiteren Frau kamen wir ins Gespräch über die Juden. Sie sagte: "Viele sagen, dass Juden listig sind, dass sie schlechte Menschen sind. Aber ich habe solche noch nie gesehen." Sie hat ihre Ausbildung in Berdichev gemacht und redete mit sehr viel Wärme über die Juden, die sie in ihrem Leben getroffen hatte. Es war sehr angenehm mit ihr zu reden. Gott zerstört Antisemitismus in den Menschen, die offen dafür sind, die warmherzig sind.

Und noch ein weiterer Punkt: ich liebe meine Gemeinde! Ich habe viele Freunde hier, die mir zur Zeit sehr viel helfen. Aber ich konnte mir nie vorstellen wie groß Gottes Familie in Wirklichkeit ist! Es gibt Menschen in anderen Städten, sogar in anderen Ländern, die für mich beten. Und diese Gewissheit, wie groß Gottes Familie ist und wie Gott uns alle verbindet - das ist eine weitere unaussprechliche Freude, die Gott mir offenbarte!

Gerade jetzt, in so einem schwierigen gesundheitlichen Zustand, erlebe ich eine unglaubliche besondere Freude. Im Krankenhaus machte ich Musik an, tanzte für Gott (soweit es ging), sang: "Nur Du bist König der Könige. Nur Du bist Herr der Herrn. Nur Du allein! Nur Du allein Jeschua!“ Die Freude überfüllte mich!

Und noch etwas. Ich liebe es den Menschen zu helfen. Aber ich hatte Schwierigkeiten Hilfe für mich anzunehmen. Jetzt, nach meinem Beinbruch habe ich es gelernt. Und das ist etwas Schönes.

Ihr Lieben! Ich wünsche euch allen gesund und glücklich zu bleiben. Und ich wünsche jedem von euch so eine unglaubliche Begegnung mit Gott, die Er mir geschenkt hat! Brahot! Wer nicht weiß was Brahot bedeutet - das ist eine multiplizierender Segen. Und das wünsche ich euch von Herzen!

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