Was, wenn der Charakter eines Menschen nicht seiner Berufung entspricht? Was soll man tun, um die Salbung nicht zu verlieren?

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David vs Saul

Was bedeutet Salbung?

  • Gottes Segen auf dem Lebens eines Menschen
  • Die Kraft Gottes, die sich durch einen Menschen offenbart
  • Salbung ist dazu da, um Gott und Menschen zu dienen
  • Es ist die Kraft Gottes, die durch den Heiligen Geist herunterkommt, und einen bestimmten Zweck für einen Menschen oder für eine Gruppe hat

Auf jedem Menschen, der durch den Heiligen Geist wiedergeboren ist, ruht der Geist Gottes. Jeder Gläubige hat die Salbung für einen Dienst oder das Wirken Gottes (Jesaja 61, 1-3, Lukas 4,18-19). Leben und bewegen sich denn alle Gläubige in dieser Salbung, die Gott jedem von ihnen gegeben hat? Wir können uns einige Beispiele aus der Schrift anschauen – wie sich diese Salbung durch die Helden Gottes offenbarte.

Zum Beispiel das Regieren von zwei Königen: von Saul und dem nach ihm folgenden David. Das erste Buch der Könige berichtet über den ersten König, den das Volk auserwählt hat, er war gut aussehend und stattlich und war einen Kopf größer als alle anderen Israeliten. Der Herr hat zugelassen, dass er gerade in einer schwierigen Zeit auserwählt wurde, obwohl der Prophet Samuel dagegen war. Saul begann am Anfang gut zu regieren und hat die meiste Zeit damit verbracht gegen Israels Feinde zu kämpfen (Kapitel 10-12).

Aber Saul war Gott untreu und ungehorsam. Und eines Tages missachtete er den Befehl Gottes, den Samuel ihm überbracht hatte (die Amalekiter zu besiegen und den König Agag zu töten). Danach warnt Gott, dass Er Saul verstößt und Sich einen Mann nach Seinem Herzen aussuchen wird. Dieser Mann war David (1. Könige 15 -16).

Spannend ist, dass das Regieren von David zunächst nicht leicht und auf der Höhe war. Während sein Vorgänger Saul an der Macht war, kam Israel in eine Zustand der Zerstörung. Auch König David sündigte (Die Geschichte mit Bathseba und dem Hetiter Uria). Auf der anderen Seite tat David viel Gutes für das Volk: er besiegte entweder ganz oder teilweise die Feinde und erweiterte die Grenzen. Und noch zu seinen Lebzeiten haben die Israeliten das Territorium bekommen, welches der Herr ihnen nach dem Auszug aus Ägypten vorherbestimmt hatte, damit, „Die Söhne Israel aber waren fruchtbar und mehrten sich und würden sehr, sehr stark, und das Land wurde voll von ihnen (2. Mose 1,7).

Was war denn der entscheidende Unterschied zwischen König David und Saul? David, wenn er erfasste, dass er gesündigt hatte, rannte zu Gott und bereute und tat Buße. Es war ihm völlig egal, dass er der König war. Er hatte Ehrfurcht vor Gott und wendete sich an Ihn als einen gnädigen und rettenden Gott. Genau das war von großer Bedeutung für Gottes Herz.

Ein weiteres negatives Beispiel – der König Salomon. Aufgrund seiner Sünde teilte sich Israels Herrschaft in zwei Reiche - zehn Stämme gehörten zum Nordreich und wurden von Jerobiam regiert; zwei weitere Stämme gehörten zum Südreich und blieben unter der Macht des Geschlechts Davids (sie regierte der Sohn Davids Rehabeam).

Der Prophet Ahija bekam eine Prophezeiung über das Königreich von Jerobiam über Israel. Aber hinter der Prophezeiung stand eine wichtige Voraussetzung: „Und es wird geschehen, wenn du auf alles, was Ich dir gebiete, hörst und auf meinen Wegen gehst und tust, was recht ist in meinen Augen, indem du meine Ordnungen und meine Gebote bewahrst, wie mein Knecht David getan hat“ (1.Könige 1, 30-38). Aber dieser König war ein schlimmer Abtrünniger. Er stellte (Kälber) Götzen auf, führte ein Fest ein um Sukkot zu ersetzen und unternahm Einiges um die Einheit Israels zu zerstören.

Weiteres Beispiel: der Heerführer von David, Jojada, ein begabter Stratege, der siegreiche Kriege führte. Er hat viel dafür getan, dass das Königreich Davids sich festigte und die Grenzen Israels sich erweiterten. Aber er hatte seine eigenen Vorstellungen und seine eigene Taktik (darüber berichtet David seinem Sohn Salomon als er über die Stärke von Jojada sprach).

Diese Beispiele zeigen Situationen die man so einordnen könnte: der Charakter eines Menschen entspricht nicht seiner Berufung. Jeder von uns ist gesalbt und Gottes Berufung führt uns vorwärts trotz unserer Charakterschwächen. Wenn der Charakter eines Gläubigen nicht der Berufung entspricht, dann sollte er sich entweder den biblischen Forderungen, die der Herr uns anbietet, anpassen, oder von der Berufung absagen.

Aber es gibt ein Prinzip Gottes von Glauben und Werken, so wie man einen Baum nach guten oder schlechten Früchten aussucht. Wenn wir im Glauben handeln - dann mehrt er sich. Der Herr sieht unsere Früchte und wirkt durch uns, dann wächst unser Glaube und der Herr entfaltet unsere Berufung.

©Igor Rusnjack, Dr. der Theologie, Leiter der Bibelschule KEMO

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